Henryk M. Broder und die NPD

Heute nur ganz kurz zu dem bundesweit beliebten Populismus-Publizisten Henryk M. Broder und der in Sachsen nicht minder beliebten NPD. Beide Protagonisten trafen sich in ChemnitzDie beiden kamen zueinander, als Broder in Chemnitz aus seinem Lebenswerk „Kritik der reinen Toleranz“ las, in dem es wohl um Burkas geht. Die NPD hörte zu und dankte Broder schließlich in einer Pressemitteilung für seine klaren Worte, nach denen sie selbst immer so lange suchen muss. Und jetzt ein längeres Zitat der Chemnitzer NPD-Politikerin Katrin Köhler:

    „Wer Broders Buch ,Hurra, wir kapitulieren‘ gelesen hat, wußte, was ihn an erfrischender Überfremdungskritik in Chemnitz erwarten würde. Dabei zeigt der Fall Broder, welchen Gesinnungswandel selbst Juden unter dem Eindruck einer galoppierenden Verausländerung vollziehen können. Jahrzehntelang begrüßte Henryk M. Broder genauso wie Michel Friedman die Masseneinwanderung nach Deutschland als Beitrag zur Entnationalisierung und ,moralischen Wiedergutmachung‘ für die NS-Zeit. […] Heute nimmt Broder aber kein Blatt mehr vor den Mund und klagt die Verständnishuberei der ewigen Ausländerfreunde an. […] Als Chemnitzer Stadträtin pflichte ich dieser Gutmenschen-Kritik Broders aus tiefstem Herzen bei.“

Broder sagte vor wenigen Tagen im ZDF, er fände es schlimm, wenn die NPD zu seinen Fans gehören würde. Da hat er ja jetzt eine Sache mehr, die er schlimm finden kann.


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